Bildnachweis: © REA

Zukunftswälder - klimafit und enkeltauglich (Evs 43)

Enkeltaugleiche und klimagerechte Wälder sollen erlebbar gemacht werden. Dazu sollen Erfolgsmodelle vorbildlicher Waldbewirtschaftung präsentiert, bestehende Wanderwege für den Tourismus akktraktiv gestaltet, Destinationen für geführte Wanderungen geschaffen und Waldgesinnung gestärkt und medial in die Öffentlichkeit gebracht werden.

Es sollen bis zu 3 Standorte ausgewählt werden, die beispielhafte Waldgebiete zu unterschiedlichen Themen z.B. Weißtannenwälder, Plenterwälder, Naturverjüngung und Jagdkonzept aufweisen. An jedem Standort werden Wege von ca. 30 Minuten bis 2 Stunden ausgearbeitet, die verschiedenen Zielgruppen (Waldbesitzer, Schulklassen, Touristen, breite Öffentlichkeit usw.) zugänglich gemacht werden. Die Besonderheiten der Wälder werden in Form von Infotafeln zu Beginn des Rundwegs ggf. mit Stelen mit QR-Code, Info-Flyer und ggf. interaktive Elemente aufgearbeitet und zugänglich gemacht.

Die bestehende grenzüberschreitende Partnerschaft zwischen den Vorderwälder Gemeinden (Doren, Sulzberg, Riefensberg, Lingenau, Langenegg, Hittisau, Krumbach und Sibratsgfäll) und den Bayerischen Staatsforsten/Forstbetrieb Sonthofen, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Kempten sowie dem Naturpark Nagelfluhkette soll im Rahmen des Projekts weiter ausgebaut werden. Der Naturpark soll z.B. über Führungen durch die Naturpark-Ranger sowie die Naturparkschulen in Hittisau, Lingenau, Sibratsgfäll und Blaichach als wichtige Kommunikation integriert werden.

Die Wege und Einstiegsportale sowie alle Tafeln werden unter Berücksichtigung aller naturschutzrelevanten Vorgaben ausgewählt und bei Bedarf mit den Naturschutzbehörden abgestimmt.

Leadpartner: Gemeinde Sibratsgfäll

Projektpartner: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten, Forstrevier Hörnergruppe

Förderprogramm: Interreg Kleinprojekte

Projektkosten: € 24.720

Fördersatz: 75%

Das Projekt wurde vom Regionalen Lenkungsausschuss mit einer Laufzeit von 10.2016 bis 12.2019 genehmigt.

Zurück