Bildnachweis: © REA

Hornwerk am Schlossanger - Ruine Ehrenberg (LEADER14_20-AUSS-0019)

Das Hornwerk liegt direkt am Weg zur Ruine Ehrenberg sowie zur Highline 179. Mit dem Projekt sollen die gedeckten Kanonenstellungen restauriert, der Zugang gesichert und den Besuchern in Form einer frei zugänglichen Ausstellung die Geschichte der Wehrtechnik im Wandel der Zeit nähergebracht werden.

Das ruinöse Hornwerk wurde als Verteidigungsanlage des Festungsensembles Ehrenberg zeitgleich zur Festungsanlage Schlosskopf gebaut. Das Hornwerk mit den gedeckten Kanonenstellungen, stellt durch die fachkundig erbauten und steinmetzmäßig herausgearbeiteten Festungs-Architekturelemente (Schießscharten, Kasematten, etc.) kulturhistorisch einen erheblichen Wert dar und eine denkmalpflegerisch begleitende Sanierung steht daher im landeskulturellen Interesse. Der schlechte Zustand des Mauerwerks fordert eine rasche Sicherung der Anlage. Die Planung der Revitalisierung und Inszenierung des Hornwerkes erfolgte in enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt.  Gleichzeitig wird das kulturhistorische Angebot im Burgenensemble Ehrenberg erweitert und die aufgebaute Kernkompetenz „living history“ weiter gestärkt. In den restaurierten Gewölben soll eine frei zugängliche Ausstellung errichtet werden, in der die Entwicklung der Wehrtechnik im Mittelalter bis hinauf ins 18. Jahrhundert dem Besucher anschaulich erklärt wird.

 

Projektträger ist der Verein Burgenwelt Ehrenberg.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf € 712.000 brutto.

Der Standardfördersatz für indirekt wertschöpfende Projekte liegt bei 60 %. Aufgrund der gemeinsamen Finanzierung des Projekts mit der WLF Projekt GmbH, der Marktgemeinde Reutte und dem TVB Naturparkregion Reutte kann ein Kooperationsbonus von 10 % gewährt werden. DerGesamtfördersatz liegt somit bei 70 %.

Am 23.05.2016 beschloss das Projektauswahlgremium die LEADER/CLLD Tauglichkeit.

Zurück