Bildnachweis: © Michael Böhmländer Photography

Standort- und Mobilitätsmanagement (IWB_Tirol_AUSS-20)

Durch die Schaffung einer kombinierten Vollzeitstelle für Standort- und Mobilitätsmanagement können die Agenden für ein strategisches Employer-Branding und Strategien für alternative und klimafreundliche Mobilität vorangebracht und umgesetzt werden.

Das Projekt wurde aus Mitteln des EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) ko-finanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie unter www.efre.gv.at.

 

Die Akteure in der Pflege und im Tourismus bemühen sich um den Aufbau einer regionalen Arbeitgebermarke – siehe „Aufbau einer Arbeitgebermarke“. Die dafür notwendige Strategieerstellung sowie die Ableitung von kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen müssen professionell begleitet werden. Für die weitere Planung von öffentlichen Infrastrukturen und Arbeitskräftebedarfen braucht es zudem vertiefende demografische und regionalökonomische Analysen. Eng verknüpft mit Fragen der Standortentwicklung ist die Organisation von klimafreundlichen Verkehrslösungen. Hierbei geht es insbesondere um die Stärkung des Alltagsradverkehrs, den Aufbau neuer flexibler (Mikro-)ÖV-Angebote (On-Demand-Verkehr), von Sharing- und Mitfahrangeboten sowie von Mobilitätsmanagementmaßnahmen rund um Kindergärten und Schulen. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde das Bürgertaxi „Flexi-Shuttle Höfen-Wängle“ eingestellt. Im Bereich Standortmanagement liegt das Projektziel im Vorliegen einer gemeinsamen Employer-Branding-Strategie und eines mehrjährigen Maßnahmenkatalogs sowie von fundierten Entscheidungsgrundlagen für standortrelevante Fragestellungen rund um die Themen Demografie und Infrastruktur. Im Bereich Mobilitätsmanagement wird angestrebt, den motorisierten Individualverkehr durch komfortable und klimafreundliche Alternativen zu reduzieren. Das Projekt sieht primär die Schaffung einer kombinierten Vollzeitstelle für Standort- und Mobilitätsmanagement vor. Die Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich strategisches Employer-Branding, Standort- und Demografie-Analysen bzw. -strategien sowie in der Stärkung des Alltagsradverkehrs und im Aufbau von klimafreundlichen Mobilitätsangeboten.

 

Projektträger: Verein REA

Gesamtkosten: Die Gesamtkosten belaufen sich auf € 50.000,-

Der Fördersatz liegt bei 60% (für Studien und Konzepte ohne wirtschaftlichen Hintergrund für den Projektträger von 55% plus 5% Kooperationsbonus für die Zusammenarbeit von neuen wichtigen Stakeholdern.)

Am 07.12.2021 beschloss das Projektauswahlgremium die LEADER Tauglichkeit.

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