Errichtung eines Pumptrack in der Gemeinde Nesselwängle mit einer Fahrfläche von 500 m².
Der Radsport hat im gesamten Tannheimer Tal bei Einheimischen wie auch bei Gästen einen sehr hohen Stellenwert. Die Gemeinde Nesselwängle hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend zu einem Wohnort für touristische Arbeitskräfte, insbesondere für Familien entwickelt. Daher ist die Anzahl der ortsansässigen Kinder kontinuierlich gestiegen. Um den Kindern eine attraktive Sportmöglichkeit bieten zu können, forcierten die Verantwortlichen die Umsetzung eines Pumptracks.
Der Sportverein Nesselwängle arbeitete schon seit über zwei Jahren an der Planung zur Umsetzung eines Pumptracks am Areal der alten Tennisplätze. Der Pumptrack ist an diesem Standort einfach und ohne Straßenquerungen aus dem gesamten Tannheimer Tal über einen Radweg gut erreichbar. Durch den Pumptrack können Kinder und Jugendliche ihre Kondition für andere (Rad)Sportarten aufbauen und verbessern, Radtrainer*innen können das Angebot in ihr Trainingsprogramm aufnehmen und der TVB Tannheimer Tal kann mit dem Pumptrack ein weiteres attraktives Radsportangebot für Gäste anbieten. Der Pumptrack ist für alle frei zugänglich und kann auch mit Scooter, Skateboard oder Rollschuhen befahren werden. Nach den Einschränkungen zur Bekämpfung der Coronaviruspandemie ist es wichtig, attraktive Sportangebote für Kinder und Jugendliche zu schaffen, um deren physische und psychische Gesundheit positiv zu unterstützen. Das übergeordnete Ziel liegt darin, die Tradition des Radsports an Kinder und Jugendliche weiterzugeben, ihre körperliche Fitness zu stärken und Angebote zu schaffen, die den gesellschaftlichen Umgang von Kindern und Jugendlichen miteinander positiv beeinflussen - getreu dem Motto „Gemeinsamer Sport verbindet!“.
Inhalt des Projektes war die Planung und Umsetzung eines Pumptracks auf einer Fläche von 1.100 m² bei einer Fahrfläche von ca. 500 m². Die Betreuung und Instandhaltung des Pumptracks übernimmt der Sportverein Nesselwängle.
Projektträger: Gemeinde Nesselwängle
Gesamtkosten: Die Gesamtkosten belaufen sich auf € 162.000 brutto.
Der Fördersatz liegt bei 50% für indirekt wertschöpfende Einrichtungen
Am 06.12.2022 beschloss das Projektauswahlgremium die LEADER Tauglichkeit.