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Freiwilligenarbeit im Außerfern (LEADER 2026-60253)

Das Ehrenamt im Außerfern wird durch die Koordination des Freiwilligenzentrums gestärkt.

2014 wurde die Freiwilligenpartnerschaft Tirol ins Leben gerufen. Seither gibt es in den Bezirken Freiwilligenzentren, die meist an die Regionalentwicklung gekoppelt sind. Das Außerferner Freiwilligenzentrum hat sich in den vergangenen Jahren gut etabliert und ist Drehscheibe rund um das Thema “Freiwillig tätig sein”. Die Koordinatorin unterstützt Einrichtungen dabei, Freiwillige zu finden und hilft Leuten auf der Suche nach einem für sie geeigneten Ehrenamt, das Passende zu finden. Außerdem organisiert sie Veranstaltungen und Aktionen, meist in Zusammenarbeit mit verschiedensten Außerferner Einrichtungen, die das Ehrenamt bewerben, Ehrenamt stärken oder den Einstieg in ein Ehrenamt ermöglichen.

Im LEADER-Projekt “Stärkung des Gemeinwohls im Außerfern” konnten in den letzten Jahren bereits vielfältige Aktionen durchgeführt werden, die die Arbeit des Freiwilligenzentrums auf eine weitreichendere Ebene gehoben haben.

Das Ehrenamt in all seiner Vielfalt wird im Außerfern trotz aller gesellschaftlichen Herausforderung gelebt und in die Zukunft getragen. Freiwillige wie auch Einrichtungen, die mit Freiwilligen arbeiten, werden umfassend serviciert. Der Einstieg in eine ehrenamtliche Tätigkeit (kurzfristig/langfristig, einmaliges Engagement wie auch langfristige Bindung) ist leicht und möglichst vielen Menschen im Außerfern möglich.

Eine umfassende Sammlung an Anlaufstellen für Menschen in verschiedenen Notlagen ist verfügbar, auf die in all jenen Fällen hingewiesen werden kann, in denen eine Abdeckung durch freiwilliges Engagement aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist.

Das Ehrenamt im Außerfern in all seiner Vielfalt wird durch die Koordinierung des Freiwilligenzentrums gestärkt. Gemeinsam mit verschiedensten Einrichtungen werden Aktionen, Veranstaltungen und Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt, die Lust am gemeinsamen Einsatz für die Gesellschaft stärken und den Einstieg in eine freiwillige Tätigkeit ermöglichen.

Durch eine externe Dienstleistung entsteht eine digitale wie analoge Sammlung und Darstellung von Anlaufstellen, die in Notfällen zur Hilfestehen. So wird eine Lücke gefüllt, die sich in den vergangenen Jahren vielfach gezeigt hat.

Projektträger: Regionalentwicklung Außerfern – REA

Gesamtkosten: € 94.448,48

Fördersatz: 70 % für Sozialprojekte + 10 % für kooperative Umsetzung mit mind. 3 Partnern und mind. einer neuen Kooperation

PAG: am 12.03.2026 beschloss das Projektauswahlgremium die LEADER-CLLD-Tauglichkeit

 

 

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