06.09.2024
Die KEM Naturparkregion Lechtal-Reutte lud zum grenzüberschreitenden Treffen ein.
KEM News von Renate Litzelmann:
Am vergangenen Mittwoch, dem 21. August 2024, veranstaltete die Klima- und Energie Modellregion (KEM) Naturparkregion Lechtal-Reutte ein grenzüberschreitendes Austauschtreffen. Akteure aus den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen, Ostallgäu und dem Bezirk Reutte, die in den Bereichen Mobilität, Klima und Nachhaltigkeit tätig sind, kamen in der Wirtschaftskammer in Reutte zusammen, um sich auszutauschen.
Obwohl die geografischen Grenzen zwischen Deutschland und Österreich im Alltag kaum spürbar sind, machen sich bürokratische und verwaltungstechnische Unterschiede in der Zusammenarbeit immer wieder bemerkbar. Um diese Herausforderungen besser zu verstehen, stellten Alexander Höfner von der Klimawandel-Anpassungsmodellregion (KLAR!) Außerfern die österreichischen und Johanna Rügamer, Klimawandelanpassungsmangerin im Landkreis Ostallgäu, die deutschen Rahmenbedingungen vor.
In einer entspannten Gesprächsrunde tauschten sich die Teilnehmer über Themen wie politische Unterschiede und Gemeinsamkeiten, Umweltbildung sowie Möglichkeiten und Herausforderungen im grenzüberschreitenden Kontext aus. Ein besonders wichtiges Thema stellte der mögliche Ausbau der lokalen und grenzüberschreitenden Fahrradwegeinfrastruktur dar.
Bei schönstem Wetter nutzten die Teilnehmer den nahegelegenen Park in Reutte, um sich in kleineren Gruppen intensiver über konkrete Probleme und Lösungsansätze auszutauschen. Der Fokus lag darauf, Hürden in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit offen anzusprechen und gemeinsam Lösungsstrategien zu entwickeln.
Lena Schröcker von der REA gab den Teilnehmern abschließend noch einen Überblick über nationale und internationale Fördermöglichkeiten für Projekte, die über die Landesgrenzen hinweg umgesetzt werden können.
Weitere Treffen geplant
Am Ende des Treffens waren sich alle Teilnehmer einig: Der Austausch über die Grenzen hinweg soll weiter ausgebaut werden. Die Veranstaltung bot wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Chancen der verschiedenen Regionen und zeigte, dass es trotz bürokratischer Hürden großes Potenzial für nachhaltige und innovative Projekte gibt.
„Solche Treffen zeigen, wie wichtig und vielversprechend gemeinsame grenzüberschreitende Projekte sind. Zusammen am selben Ziel zu arbeiten, bringt nicht nur einzelnen Gemeinden, sondern der gesamten Region Vorteile“, fasste die Organisatorin und KEM-Managerin Renate Litzelmann zusammen.
Bild von links nach rechts: Stefan Fredlmeier, Nadine Anné, Sophia Spranz (Füssen Tourismus und Marketing), Alexander Höfner (KLAR! Außerfern), Pia Lotter, Carolin Klughammer (beide Walderlebniszentrum Füssen), Johanna Rügamer (Klimawandelanpassungsmanagerin Ostallgäu), Florian Diepold (Klimaschutz und Mobilität am LRA Garmisch-Partenkirchen), Martina Heim (Nachhaltigkeitskoordination Tourismus Außerfern), Florian Keller (Wasserbauaumt Reutte), Renate Litzelmann (KEM Naturparkregion Lechtal-Reutte) und Lena Schröcker (REA)