20.09.2024
REA-Vorstand genehmigt zwei neue Projekte bei seiner letztes Sitzung in Ehrwald.
Der REA-Vorstand traf sich am 18. September in Ehrwald, Standortbürgermeister Markus Köck empfing die 19 Vorstandsmitglieder und das REA-Team im Ehrwalder Gemeindesaal. Zum ersten Mal dabei war die neue Geschäftsführerin der Euregio Zugspitze-Wetterstein-Karwendel Sabrina Blandau, die über die aktuellen Entwicklungen in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit dem bayerischen Landkreis Garmisch-Partenkirchen berichtete. Außerdem anwesend waren Alexander Höfner (KLAR!-Manager) und Renate Litzelmann (KEM-Managerin), die den Vorstandsmitgliedern einen Einblick in die Arbeit der neu gegründeten Klimaregion Außerfern gaben.
Anlass der Vorstandssitzung war das Ende des dritten Förderaufrufs für LEADER-Projekte Ende August. Der REA-Vorstand ist für diese Projektart gleichzeitig das Projektauswahlgremium. Zwei Projektanträge standen zur Debatte, REA-Geschäftsführerin Lena Schröcker stellte sie den Vorstandsmitgliedern vor:
Im Projekt „Junior Rangers“ entwickelt der Naturpark Tiroler Lech in einem Pilotvorhaben mit den Gemeinden Elmen und Pfafflar ein neuartiges Betreuungskonzept mit naturpädagogischen Inhalten. Nach Mittagessen und Hausübungsbetreuung entdecken Kinder im Alter von 5-10 Jahren gemeinsam mit einer Rangerin oder einem Ranger die Besonderheiten des Naturparks und werden zu Junior Rangern ausgebildet. Damit lernen die Kinder die Schönheit und Besonderheit von Natur und Landschaft im Lechtal besonders schätzen. Auch abseits der Junior Ranger Nachmittage wird die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Rahmen des Projektes im Naturpark gestärkt, so wird etwa das Ferienprogramm verlängert und die Kooperation mit den Naturparkschulen ausgeweitet.
Und im Projekt „Regionale Arbeitgebermarke Außerfern – Umsetzung“ wird die Entwicklung einer branchenübergreifenden Marke zum Finden und Binden von Fach- und Arbeitskräften für die Region vorangebracht. Da der Personalnotstand für beinahe alle Unternehmen im Außerfern eine, wenn nicht sogar die zentrale Herausforderung darstellt, haben sich bereits 45 Unternehmen zu einer breiten Allianz zusammengeschlossen, um fähige Menschen für das Leben und Arbeiten im Außerfern zu gewinnen. Das Projekt beinhaltet grafische Leistungen, den Entwurf von Kampagnen- und Werbematerial und die Einrichtung eines Welcome Centers als bezirksweite Anlaufstelle, an die sich Menschen, die entweder als Arbeitskräfte in die Region ziehen wollen oder bereits angekommen sind mit allerlei Fragen zum Ankommen wenden können.
Die beiden Projekte wurden vom Gremium als „LEADER-CLLD-tauglich“ beschlossen, dürfen also bereits im Oktober mit der Projektumsetzung starten.
Der nächste Aufruf für LEADER-Förderungen startet ebenfalls im Oktober und endet am 31. Jänner 2025. Die REA-Geschäftsstelle steht künftigen Projektträger*innen bei der Vorbereitung von Projektideen und der Antragstellung zur Verfügung.