Bildnachweis: REA

REA-Vorstand in Lermoos

22.03.2024
Erste Projektauswahlsitzung des Jahres genehmigt fünf neue Projekte.

Der REA-Vorstand traf sich am 20. März in Lermoos, Standortbürgermeister Stefan Lagg empfing die 19 Vorstandsmitglieder und das 5-köpfige REA-Team im Lermooser Gemeindesaal. Zum ersten Mal dabei waren die beiden neuen REA-Mitarbeiterinnen Elisabeth Senn und Christina Hofegger, die REA-Obmann Günter Salchner gleich zu Beginn der Sitzung herzlich im Team begrüßte. Elisabeth ist als Assistentin der Geschäftsführung unter anderem für die Organisation von Vorstandssitzungen zuständig und absolvierte ihre erste Sitzung mit Bravour. Christina ist die neue Freiwilligenkoordinatorin und für das Projekt Gemeinwohl zuständig, sie stellte im Lauf des Nachmittags gleich einige ihrer Ideen für die Freiwilligenarbeit im Bezirk vor.

Anlass der Vorstandssitzung war das Ende des ersten Förderaufrufs für LEADER-Projekte Ende Februar. Der REA-Vorstand ist für diese Projektart gleichzeitig das Projektauswahlgremium. Fünf Projektanträge standen zur Debatte, REA-Geschäftsführerin stellte sie den Vorstandsmitgliedern vor:

Das erste Projekt war die Errichtung eines CoWorking Space in Elbigenalp. Der Tourismusverband Lechtal stellt durch das Projekt einen öffentlich zugänglichen Arbeitsplatz für Einheimischen und Gästen zur Verfügung.

Beim zweiten Projekt ging es um den Audioguide Naturpark Region Reutte. Vier Touren in und um Reutte verbinden zahlreiche Sehenswürdigkeiten und bieten ein digitales und barrierefreies Erlebnis für Jung und Alt.

Das dritte Projekt betrifft die Ranger*innen der Tiroler Naturparke. In einem tirolweiten Kooperationsprojekt wird eine Ausbildung für Ranger konzipiert und gleich zum ersten Mal umgesetzt. Dadurch soll die Besucherlenkung in den Naturparken weiter verbessert werden.

Das vierte Projekt beschäftigt sich mit dem klimafitten Bergmischwald in Reutte. Eine Studie soll zeigen, wie Mischbaumarten künftig noch besser wachsen können, damit der Wald im Klimawandel weiterhin seine wichtige Schutzfunktion erfüllen kann.

Das fünfte Projekt beschäftig sich mit der regionalen Arbeitgebermarke für das Außerfern. Ziel von diesem Projekt ist die Abmilderung des Fachkräftemangels. Dazu soll eine branchenübergreifende, regionale Marke für alle Branchen entwickelt werden.

Alle fünf Projekte wurden vom Gremium als „LEADER-CLLD-tauglich“ beschlossen, dürfen also mit der Projektumsetzung starten.

Der nächste Aufruf für LEADER-Förderungen startet bereits am 22. März und endet am 31. Mai. Die REA-Geschäftsstelle steht künftigen Projektträger*innen bei der Vorbereitung von Projektideen und der Antragstellung zur Verfügung.

Zum Ende der Vorstandssitzung berichtete Silvia Hofer, Leiterin der Geschäftsstelle für das Sonderförderprogramm für die Naturparkregion Lechtal-Reutte, vom aktuellen Stand der Vorbereitungen für die nächste Förderperiode, die Anfang 2025 startet. Ein Hauptaugenmerk im neuen Programm soll auf der Weiterentwicklung des nachhaltigen Qualitätstourismus, der Stärkung innovativer und nachhaltiger Geschäftsmodelle und dem Thema der erneuerbare Energien liegen.

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