Auf Basis einer Inventarisierung der archäologischen Funde im Außerfern soll ein Konzept für eine Ausstellung erarbeitet und mit konkreten Kostenschätzungen hinterlegt werden.
Der Stadtgemeinde Reutte sind archäologische Funde aus der Zeit zwischen 800 v. Chr. und ca. 500 n. Chr. (Kelten und Römer) von überregionaler Bedeutung überantwortet worden. Diese beleuchten das Leben im Bezirk Reutte in vor- und frühgeschichtlicher und römischer Zeit. Gemeinsam mit den römerzeitlichen Funden aus den Grabungen der Universität Innsbruck im Bezirk entsteht ein Bild der Besiedlung des Außerferns, welches der Öffentlichkeit so noch nicht bekannt ist. Daher besteht seit längerem der Wunsch diese Funde in einem musealen Kontext der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mehr als 400.000 historisch interessierte Menschen besuchen die Burgenwelt Ehrenberg jährlich und stellen ein großes Besucherpotential für ein archäologisches Museum dar. Räumlichkeiten, die sich für eine archäologische Ausstellung eignen sind bereits vorhanden und müssten mit nur wenig Aufwand adaptiert werden.
Das oberste Ziel liegt in der Bewahrung des historischen Erbes. In enger Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt, Landesgedächtnisstiftung, der Universität Innsbruck und der Stadtgemeinde Reutte soll auf Basis der Inventarisierung der Funde ein Ausstellungskonzept erarbeitet werden, das die Grundlagen zur weiteren Umsetzung eines archäologischen Museums schafft. Mit den Ergebnissen des Ausstellungskonzeptes werden die hochbautechnischen Maßnahmen (vor allem im Hinblick auf Barrierefreiheit) definiert und mit fundierten Kosten hinterlegt.
Inventarisierung der archäologischen Funde der Stadt Reutte und darauf aufbauend die Erstellung eines Ausstellungskonzeptes für ein „Archäologisches Museum“ in den Räumlichkeiten der Burgenwelt Ehrenberg.
Zur Abklärung möglicher Auswirkungen auf das bestehende Gebäude wird ein hochbautechnisches Vorkonzept, inkl. Statik, erstellt.
Projektträger: Burgenwelt Ehrenberg
Gesamtkosten: Die Gesamtkosten belaufen sich auf € 58.375,00
Fördersatz: 65,00% für Konzepterstellung ohne unmittelbaren wirtschaftlichen Bezug
PAG: am 02.10.2025 beschloss das Projektauswahlgremium die LEADER-CLLD-Tauglichkeit